Digital Humanities

Das Foto wurde in der Abgusssammlung im Schloss Hohentübingen aufgenommen.

Editio sine qua non

Hätte es den Begriff „Digital Humanities“ schon vor vierzig Jahren gegeben, hätten wir nicht so lange erklären müssen, was wir damals schon taten: Strukturierung und Erschließung von Texten für die Wissenschaft.

Die Arbeitsweise in den meisten geisteswissenschaftlichen Disziplinen hat sich mit der Verfügbarkeit der Quellen in digitaler Form und den damit verbundenen neuen Erschließungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten fundamental verändert: Die „E-Humanities“ halten unübersehbar Einzug in den Universitäten. pagina berät und unterstützt hier Forschungsvorhaben und akademische Großprojekte und entwickelt Software-Module zur Erarbeitung und Wiedergabe von elektronischen Editionen. 

Seit ihrer Gründung hat sich pagina immer auch um die wissenschaftliche Text­verarbeitung gekümmert. Zahlreiche Editionen und Nachschlagewerke sind seither bei uns oder mit unseren Technologien entstanden. Prof. Dr. Wilhelm Ott, unser Senior-Gesellschafter und Vorreiter in Sachen Digital Humanities, war 1987 einziger deutscher Teilnehmer an der planning conference der Text Encoding Initiative (TEI). 

Editorische Großvorhaben beginnen heute stets mit der Digitalisierung der Quellen. pagina übernimmt hier nicht nur die Entwicklung der Strukturbeschreibungen, sondern wickelt als Generalunternehmer auch die gesamte Digitalisierung für Sie ab. Automatisierte Vorauszeichnung der Daten sowie Einrichtung und ­An­passung spezifischer XML-Arbeitsumgebungen gehören zu den erweiterten Leistungen. So können Sie sich auf die eigentlichen wissenschaftlichen Frage­stellungen konzen­trieren und sicher sein, dass Ihre Daten optimal erschlossen sind.