XML-Know How

Alternativen zur DTD

Die Antwort der IT-Industrie auf diese Problematik war die frühzeitige Entwicklung alternativer Validierungssprachen, die einerseits mehr leisten als DTDs und andererseits selbst in XML-Form vorliegen. Im Jahr 2000 gab es ein gutes Dutzend alternativer Konzepte für die Validierung von XML-Daten[1]

Von diesen Konzepten hat sich vor allem die XML Schema Definition Language, der Schema-Standard des World Wide Web Consortiums (W3C), durchgesetzt (W3C Recommendation 2001). Auch die Validierungssprachen RELAX NG und Schematron sind von Bedeutung. Im ISO-Standard DSDL Document Schema Definition Languages (ISO/IEC 19757) wird derzeit ein Framework verschiedener XML-Validierungssprachen und -konzepte definiert, zu denen auch RELAX NG und Schematron gehören. Im E-Business-Bereich finden nach wie vor einige »exotische« Validierungssprachen Verwendung (DSD, XML-Data, BizTalk).


     

  1.  XML Schema (W3C), XDR (XML-Data Reduced; Microsoft u. a.), DCD (Document Content Description; IBM und Microsoft), SOX (Schema for Object-Oriented XML; Commerce One), Schematron (Rick Jelliffe), DSD (Document Structure Description; AT & T Labs and BRICS), DDML (Document Definition Markup Language; W3C), Assertion Grammars (HP Labs), RELAX (REgular LAnguage description for XML; Makoto Murata, OASIS); und TREX (Tree Regular Expressions for XML; James Clark, OASIS).
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