XML-Know How

Import der Daten

Nach der Transformation werden die XML-Daten über eine neu programmierte Import-Funktion importiert. Bei diesem Import besteht die Möglichkeit, die Daten direkt mit einem Template zu verknüpfen, das bereits alle Layoutinformationen enthält. Mit dem Import der Daten ist dann die Grobformatierung bereits abgeschlossen. Dies ist besonders bei Buchreihen und wiederkehrenden Layouts von Vorteil. Außerdem entspricht dieses Vorgehen der konsequenten Trennung von Layout und Daten. Da aus verschiedenen Templates ausgewählt werden kann, kann dieses Verfahren auch zu einer raschen Vorschau des Titels in verschiedenen Layouts sowie zur schnellen Umfangsschätzung herangezogen werden.

Im Template werden alle Layoutinformationen hinterlegt, die regelbasiert angewendet werden sollen. Üblicherweise beschränkt sich das bei InDesign auf die Zuordnung von Absatz- und Zeichenformaten. Mit Hilfe der Erweiterung können wir darüber deutlich hinaus gehen:

  • Musterseiten > Toplevel-Elemente, die die Struktur vorgeben
  • Absatzformate > Blocklevel-Elemente
  • Zeichenformate > Inline-Elemente
  • Objektstile > Infokasten-Elemente (Einschübe, Rahmen etc.)

Alle Objekte, die in der Vorlage nicht definiert sind, werden beim Import einer XML-Datei automatisch neu erstellt, so dass in dem neu generierten InDesign-Dokument immer sofort alle notwendigen Stile und Objekte zur Verfügung stehen. Als Konvention wurde festgelegt, dass alle Formatnamen identisch mit den Elementnamen aus der DTD sind. Damit bewegt sich der Setzer immer in der selben Namenswelt.

 

Abbildung: Automatisch mit dem -Plugin umbrochene XML-Daten
Abbildung: Automatisch mit dem pagina-Plugin umbrochene XML-Daten