XML-Know How

Layoutsatz mit XML in Theorie und Praxis

Die Entwicklung der letzten 15 Jahre zeigt – insbesondere in den Bereichen Sach- und Fachbuch – eine immer stärkere Individualisierung des Seitenlayouts von
Büchern. Der Anteil von Mehrfarbigkeit, Schmuckelementen und frei platzierbaren Grafiken und Abbildungen hat mit dem Einzug der DTP-Programme und den damit verbundenen Kostensenkungen in der Vorstufe kontinuierlich zugenommen.
Dieser Entwicklung steht eine andere Forderung gegenüber, die immer mehr an (strategischer wie wirtschaftlicher) Bedeutung gewinnt: Die nach der Mehrfachverwertung der Inhalte. Seien es Print-Spin-Offs, elektronische Publikationen oder der Verkauf von Rechten (und den zugehörigen Daten) an Online-Anbieter: Die Anforderungen an die Qualität der Daten ist in den letzten Jahren dramatisch gewachsen.
Ein individuelles Layout – das lässt sich am besten mit klassischen DTP-Programmen realisieren. Die Mehrfachverwertung spricht dagegen für den Einsatz von XML-Workflows. Wie sich die Vorteile beider Welten am besten verbinden lassen, erläutert der folgende Artikel.
Der anschließende Praxisbericht zeigt die Umsetzung eines konkreten, sehr komplexen Projektes, das pagina derzeit (2005) für den Ulmer Verlag realisiert.