XML-Know How

Qualitätssicherung in XML-Workflows

Die Verfügbarkeit von (XML-)strukturierten Daten wird für immer mehr Verlage zu einem eigenen strategischen Ziel. Der Trend, dass Kaufentscheidungen für Bücher immer häufiger aufgrund von Online-(Volltext-)Recherchen gefällt werden, ist nicht mehr umzukehren – und genau hierfür sind XML-Daten die beste Voraussetzung. Wer hier nicht dabei ist, wird einen Teil des Marktes verlieren.

Aus gutem Grund – und ohne Internethysterie wie vor einer Dekade – werden in den Verlagen heute die Weichen für Workflows gestellt, die neben Druckdateien auch XML-Daten zum Ziel haben.

Nach wie vor gilt dabei: Je früher in der Wertschöpfungskette der Schritt von der klassischen Textverarbeitung hin zu XML vollzogen wird, um so mehr Nutzen kann der Verlag daraus ziehen – doch im gleichen Maße steigen auch die Initialkosten und die Notwendigkeit des Aufbaus eines technischen Know-Hows.

Bei weitem nicht für jedes Verlagshaus ist der Schritt lohnend, die internen Abläufe auf XML umzustellen. Wenn dennoch die Daten nach Abschluss des Publikationsprozesses in XML vorliegen sollen, so liegt dessen Erarbeitung in den Händen des Satzdienstleisters. Immer mehr Setzereien bieten an, neben PDF-Daten auch valides XML gemäß Verlags-DTD zurückzuliefern. Entscheidet sich ein Verlag für diesen Weg – der die internen Abläufe am wenigsten tangiert – so sieht er sich doch zumindest mit dem Problem konfrontiert, die gelieferten XML-Daten abnehmen zu müssen. Ganz ohne technisches Verständnis geht das nicht, doch mit geeigneten Tools reduziert sich der Aufwand fast auf Null.

Wie ein Verlag mit geringem Aufwand eine einheitliche, hohe Datenqualität auch beim Einsatz mehrerer Dienstleister sicherstellen kann, davon handelt dieser Artikel.